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23.03.2018 - Anschlußkader machen Hoffnung (OTZ 23.03.2018)

Nur noch zwei Vereine gehören seit Sommer dem Talentleistungszentrum Gera-Bad Köstritz der Leichtathleten an.

Lediglich der LAV Elstertal Bad Köstritz und 1. SV Gera entsenden ihre Sportler zum gemeinsamen Training und Wettkampf, während das der LV Gera aufgrund von Streitigkeiten unter den Trainern nicht mehr tut. „Eigentlich sollen doch die Kinder im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen“, hadert TLZ-Chef Willy Held mit der Situation, die man nur durch das große Engagement der Köstritzer beim letzten Leistungsvergleich kompensieren konnte.

Immer problematischer wird es zudem, Übungsleiter für die Leichtathletik zu finden. Die Nachfrage nach Trainingsangeboten ist durchaus vorhanden, nur fehlen ausgebildete Trainer. So wachsen zwar die Gruppen, was allerdings zwangsläufig mit einer Abnahme der Qualität der Übungsstunden einhergeht.

Auch der Zustand der Trainingsstätten macht es den Geraern nicht einfach. Die Haupttribüne im Stadion der Freundschaft kann auch in diesem Jahr nicht genutzt werden. Von der Sperrung sind auch die beiden Weitsprunganlagen unterhalb des Dachs betroffen, was dazu geführt hat, dass der 1. SV Gera sein für Anfang Mai geplantes, traditionelles Schüler-Sportfest zur Saisoneröffnung absagen musste.

In der Panndorfhalle kämpft man mit Wasserschäden, wodurch der Kraftraum gesperrt und das neue Laufband  bereits wieder defekt ist.

„Wir sollten gemeinsam Wege suchen und finden, wie wir die Leichtathletik in Gera und Bad Köstritz breiter aufstellen können und intensiver miteinander arbeiten, um uns in schwierigen Zeiten besser gegenseitig unterstützen zu können“, gab Willy Held bei der Kaderberufung in der Begegnungsstätte der Geraer Wohnungsbaugenossenschaft Union seinen Mitstreitern mit auf den Weg. Für 2018 wurden lediglich die Geraer Sprinterin Victoria Krause als D-Kader berufen, die nun in die U18 wechselt und ihre 100m-Bestzeit auf 12,64s verbesserte. Als 100m Landesmeisterin und Teilnehmerin an den Deutschen Jugendmeisterschaften erfüllte sie die Erwartungen und stand auch im Winter als Dritte der Landesmeisterschaften über 60m bereits wieder auf dem Treppchen. Pascal Künne (M13) nahm das einzige E-Kader-T-Shirt entgegen. Im Vorjahr hatte sich der Köstritzer die Landesmeistertitel im Diskus- und Speerwerfen, im Ballwurf und im Block Wurf gesichert. Zehn junge Leichtathleten erhielten die Anschlußkader-Shirts überreicht.

M14                Tim Wagner

W13                Clara Seidel

W13                Emely Seidel

W13                Tara Kroll

W13                Leni Graf

M13                Louis Walter

M12                Till Dölitzscher

W11                Nelly Keppler

W11                Sandrine Hilke

M11                Arne Clausner

Sie sollen in den nächsten beiden Jahren beweisen, was in ihnen steckt. Viele Hoffnungen ruhen auf Arne Clausner vom 1. SV Gera, der erst jüngst wieder mit riesigem Vorsprung den Ostthüringer Mehrkampf-Titel holte.

 

04.11.2017 - Geraer Trio siegt in Sangerhausen (OTZ 11/2017)

Nach seinem Erfolg bei den Thüringer Cross-Landesmeisterschaften in Ohrdruf legte ein Trio des 1. SV Gera bei den Mitteldeutschen Crossmeisterschaften in Sangerhausen noch einen drauf. Anne Kroll, Nelly Dangrieß und Svenja Melzer sicherten sich über 3000m in der AK U18 den Titel in der Mannschaftswertung. In der Einzelwertung landeten Anne Kroll (13:51min), Nelly Dangrieß (14:10min) und Svenja Melzer (14:33min) auf den Plätzen fünf, sechs und sieben. Den Abstand auf die Läuferinnen der Leistungssportzentren Mitteldeutschlands konnten die Geraerinnen im Vergleich zum Vorjahr verkleinern und ließen in der Teamwertung das Trio von avendi Dessau hinter sich. Die Leistungszentren aus Erfurt, Dresden, Chemnitz, Magdeburg und Halle stellten keine Mannschaft.

 

Charis Hoffmann vom 1. SV Gera auf der Jagd nach der Norm

Leichtathletik: Ganz abgeschlossen ist das Wettkampfjahr noch nicht. Dennoch hat Nachwuchs-Leichtathletin eine erste Bilanz gezogen. Die 15-Jährige hatte im Juli bei den Deutschen Meisterschaften im Block-Mehrkampf Wurf in Aachen Platz 14 belegt.   
 
Die 15-jährige Charis Hoffmann vom 1. SV Gera war Ende April im Weitsprung mit guten 4,82 m in die Saison gestartet. Foto: Jens Lohse
Die 15-jährige Charis Hoffmann vom 1. SV Gera war Ende April im Weitsprung mit guten 4,82 m in die Saison gestartet. Foto: Jens Lohse
Gera. "Mein Ziel war es, unter den ersten 15 einzukommen. Dass das mit persönlicher Bestleistung geklappt hat, ist umso schöner", meint die Zehntklässlerin vom Geraer Liebegymnasium. 2535 Punkte kamen in den fünf Disziplinen zusammen. Nur 40 Zähler mehr hätten zu einer Platzierung unter den ersten zehn gereicht. Die 100 m Hürden beschloss der Schützling von Gisela Christmann in 13,37 Sekunden. Mit 4,88 Meter gelang im Weitsprung sowie auch über 100 m in 13,82 s eine persönliche Saisonbestleistung. Auch die Ergebnisse im Kugelstoßen (11,01 m) und Diskuswerfen (28,98 m) lagen im Rahmen der Erwartungen.

 

 
 

Geraer Leichtathleten müssen improvisieren

"Besonders das Ergebnis im Weitsprung hat mich gefreut. Ich hatte davor ein tiefes Leistungstal zu durchschreiten", sagt Charis Hoffmann. Trainerin Gisela Christmann lobt: "Sie kann sich im Wettkampf immer wieder steigern. Das ist ihre Stärke. Allerdings bringt sie mich im Training mit ihrer Unaufmerksamkeit manchmal zur Verzweiflung. Da hat sie noch Reserven, könnte sonst in ihren Leistungen noch viel konstanter sein."So gut wie im Vorjahr war es in Aachen freilich nicht gelaufen. In Lübeck hatte die Geraerin 2015 sogar Platz sechs bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften im Block Wurf belegt und dabei auch die D-Kader-Norm des Thüringer Leichtathletik-Verbands geknackt. Eine D-Kader-Norm hat sich der Christmann-Schützling auch noch in diesem Jahr vorgenommen. "Im Hochsprung fehlen mir nur noch fünf Zentimeter. 1,65 m muss ich schaffen. Einige kleinere Wettkämpfe gibt es noch", so die 15-Jährige, die am letzten Wochenende inGroßolbersdorf im Erzgebirge beim dortigen Springer- und Werfertag allerdings nur 1,55 m übersprang. Ihren besten Hochsprung-Wettkampf des Jahres hatte Charis Hoffmann Ende Juni bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Dessau hingelegt. Nachdem sie über 80 m Hürden in 12,94 s den Endlauf verpasst hatte, bedeuteten 1,60 m im Hochsprung die nicht für möglich gehaltene Silbermedaille. Nur die Mühlhäuserin Emily Neumann sprang noch drei Zentimeter höher. Ihre Vielseitigkeit stellte die hoch aufgeschossene Leichtathletin auch in Dessau unter Beweis, als sie im Kugelstoßen die 3 kg-Kugel auf 11,77 m wuchtete und zu Silber noch Bronze holte. Damit hatte sie den schwächeren Auftritt bei den Landesmeisterschaften zwei Wochen zuvor in Gotha vergessen gemacht, als es für sie als Kugelstoß-Zweite für 11,75 m nur eine Medaille gab.

 

Erfolgreich ins Wettkampfjahr gestartet war sie schon Ende April beim Schüler-Sportfest im Gera. Da hatte sie ihre besten Ergebnissen im Weitsprung (4,82 m), Kugelstoßen (11,32 m) und Diskuswerfen (29,00 m) erzielt und schon zu einem sehr frühen Saisonzeitpunkt die Norm für die Deutschen Meisterschaften im Block-Mehrkampf geknackt. Natürlich hat die Geraerin Olympia am Fernseher verfolgt. "Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und Diskuswerfen haben mich am meisten interessiert. Und der Hindernislauf natürlich. Es ist sehr interessant anzusehen, wie die Läufer den Wassergraben meistern", erzählt sie. Schon mit sieben Jahren hatte sie zur Leichtathletik gefunden. "In der ersten Klasse habe ich begonnen. Ingo Kuschicke war mein erster Übungsleiter", erinnert sie sich. Der Leichtathletik in Gera bleibt sie die nächsten drei Jahre auf jeden Fall noch treu. "Ein Wechsel aufs Sportgymnasium kommt für mich nicht in Frage. Hier sind meine Freunde. Hier habe ich viel Spaß", so die 15-Jährige. Derzeit können die Leichtathleten im Training allerdings nur improvisieren. Die Tartanbahn im Stadion der Freundschaft wird erneuert. So muss die Trainingsgruppe in den Hofwiesenpark ausweichen. Mitte September soll der neue Belag fertig sein. Dann ist allerdings auch das Leichtathletik-Jahr so gut wie gelaufen.

 

Jens Lohse 23.08.16 OTZ

 

Charis Hoffmann und Sarah Linke vom 1. SV Gera haben Erwartungen übertroffen

Leichtathletik: Plätze in der vorderen Hälfte der Starter hatten sich Charis Hoffmann und Sarah Linke vom 1. SV Gera bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der U 16-Blockwettkämpfe in Lübeck erhofft.

Lübeck. „Wir sind überaus zufrieden mit den Leistungen, auch wenn nicht alles perfekt gelaufen ist“, schätzte Trainerin Gisela Christmann ein. Charis Hoffmann durfte sich über Platz sechs, Sarah Linke über den zwölften Rang freuen.

Wetter fährt junger Sportlerin in die Parade

Im Stadion Buniamshof setzten beide ihr Vorhaben in die Tat um. Richtig stark präsentierte sich Charis Hoffmann im Blockwettkampf Wurf in der W 14. Unter 31 Teilnehmerinnen wurde die Neuntklässlerin vom Liebegymnasium mit 2462 Punkten Sechste, wobei Bronze nur gut 100 Punkte entfernt war. Lediglich um zwei Zähler verfehlte sie ihre persönliche Bestleistung, was aber in erster Linie dem Regen und dem böigen Wind im Schleswig-Holstein geschuldet war. Mit dem zehntbesten Vorwert war Charis Hoffmann in die nationalen Titelkämpfe gegangen. Zu Beginn das Wettkampfs spielte das Wetter den Athleten manchen Streich, was dazu führte, dass in den Sprints und im Weitsprung kaum neue persönliche Rekorde aufgestellt werden konnten. Dennoch stellteCharis Hoffmann ihren sich im Training andeutenden Aufwärtstrend über die 100 m unter Beweis und war in 13,73 s so schnell wie noch nie. Über die 80 m Hürden lief es dann allerdings nicht wie erhofft. „Das ist meine Wackeldisziplin“, hatte die Geraerin schon im Vorfeld verraten, nachdem sie im Training immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. In 13,90 s war sie die mit Abstand langsamste Hürdensprinterin unter den ersten Sechs. Im Weitsprung war die Fünf-Meter-Marke angepeilt, doch konnte Charis Hoffmann auch mit den erreichten 4,74 m im Vergleich zur Konkurrenz gut leben. Boden gut machte sie im Kugelstoßen, wo der Schützling von Gisela Christmann und Willy Held im nassen Ring zwar die im Training bereits mehrfach übertroffene Elf-Meter-Linie verfehlte, mit 10,82 m aber dennoch Bestweite stieß. Die vielversprechenden Trainingsergebnisse konnte Charis Hoffmann im Diskuswerfen bestätigen. Auf 26,38 m segelte der Diskus und damit so weit wie noch nie in ihrer Laufbahn.Sarah Linke hatte im Blockwettkampf Wurf der W 15 ihre Erwartungen nicht sonderlich hoch geschraubt. Doch in der Hansestadt gab sie in ihrem letzten Mehrkampf, bevor sie sich auf das Speerwerfen konzentrieren will, noch einmal alles. Mit 2537 Zählern landete sie auf Rang zwölf. An der Spitze ging es sehr eng zu. Gut 50 Zähler mehr hätten bereits zum siebenten Platz gereicht. Über 100 m verfehlte die Zehntklässlerin vom Geraer Zabelgymnasium, die 2016 ans Jenaer Sportgymnasium wechseln will, ihr Ziel in 14,53 s nur knapp. Sehr ordentlich lief es über die 80 m Hürden, wo Sarah Linke in 13,40 s schneller durch den Hürdenwald kam als gedacht. Mit dem Weitsprungergebnis von 4,53 m war die Geraerin nicht ganz zufrieden, die dann aber noch einmal aufdrehte. Mit 11,99 m gelang im Kugelstoßen eine persönliche Bestweite. Etwas überraschend kamen auch die 35,06 im Diskuswerfen, mit denen sie ihre Bronzeweite von den Mitteldeutschen Meisterschaften in Gotha noch einmal überbieten konnte. (Quelle: Lohse, J.: OTZ; 09.09.2015)

OTZ: Talenteleistungszentrum Gera-Bad Köstritz: Fünf Sportler als D-Kader berufen

Leichtathletik: Im Talenteleistungszentrum Gera-Bad Köstritz müssen die drei integrierten Vereine noch besser an einem Strang ziehen.

Gera. Das ist erforderlich, um die sportlichen Vorgaben des Thüringer Leichtathletikverbands zu erfüllen. So konnten in diesem Jahr zwar fünf D-Kader, aber kein E-Kader berufen werden.

Der LV Gera, der 1. SV Gera und der LAV Elstertal Bad Köstritz arbeiten eifrig daran, die Situation zu verbessern. TLZ-Chef Thomas Ludwig schätzte ein: "Über das Talenteleistungszentrum versuchen wir, die drei Vereine zusammenzuführen. Das ist nicht ganz einfach, zumal persönliche Befindlichkeiten unter den Verantwortlichen immer wieder zu Schwierigkeiten führen. Ich versuche alles, Probleme zu erkennen und zu lösen. Das Potenzial hat die hiesige Leichtathletik auf jeden Fall."
Mit einem Trainingslager in Bad Köstritz und einem Sport-Wochenende mit TLV-Leistungssportkoordinator Axel Siegfried gab es bereits spezielle Angebote für die TLZ-Sportler. Weitere sollen folgen. Beim Vergleichswettkampf der Thüringer Talenteleistungszentren 2014 in Meuselwitz landete das TLZ Gera-Bad Köstritz auf Rang vier.

Fünf D-Kader, die der Thüringer Leichtathletikverband bereits Ende letzten Jahres berufen hatte, erfuhren nochmals eine besondere Würdigung. Sprinterin Mara Opitz vom LAV Elstertal Bad Köstritz war über 100 m Vierte bei den Mitteldeutschen Meisterschaften geworden und hatte ihre persönliche Bestleistung auf 12,82 s verbessert. Sarah Linke vom 1. SV Gera machte als Allrounderin auf sich aufmerksam, wurde 26. bei den Deutschen Siebenkampf-Meisterschaften und holte bei der Mitteldeutschen Meisterschaft mit dem Speer mit 34,76 Metern die Bronzemedaille.

Der Köstritzer Constantin Nitsch steigerte sich mit dem Diskus auf 41,77 Meter und schrammte als Landesmeister als Vierter bei der Mitteldeutschen Meisterschaft nur knapp an einer Medaille vorbei.

Der LV Gera konnte zwei Langstreckler berufen. Tim Schneegaß beendete das Jahr 2014 als starker Achter der DLV-Bestenliste, verbesserte sich über 3000 m auf 9:57,99 min und wurde Mitteldeutscher Meister. Ebenfalls aus der Trainingsgruppe von Trainer Günter Unterdörfer stammt Max Kießling, der die 800 Meter in 2:10,75 min lief und Landesmeister mit der 3x1000-Meter-Staffel wurde.

Quelle: Lohse, 04.03.14, OTZ

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Kader der TLZ Gera-Bad Köstritz

OTZ: 1.SV-Staffel sprintet zu Gold

Leichtathletik Mit guten Ergebnissen warteten die hiesigen Nachwuchs-Leichtathleten bei den Ostthüringer Hallen-Mehrkampf- und Staffelmeisterschaften in Jena auf.


Jena. Im Dreikampf der Schüler M8 fehlten Arne Clausner vom 1.SV Gera ganze zwei Punkte zu Gold. Nach 9,0s im 50-m-Sprint und persönlicher Bestweite von 3,23m im Weitsprung setzte er über 800m zur Aufholjagd an. Mit famosen 3:08,96 min näherte sich der Schützling von Trainer Willy Held dem Jenaer Niklas Huber gewaltig und durfte sich am Ende über Rang zwei freuen. Loris Brämer (LAV Elstertal Bad Köstritz) und Luis Schönfeld (LV Gera) folgten auf den Plätzen sechs und sieben. Ähnlich knapp ging es im Vierkampf der M10-Jungen zu. Hinter Elias Koch vom LC Jena holte Fabio Schönfeld vom LV Gera mit gerade einmal fünf Zählern Rückstand die Silbermedaille. Im Weitsprung (3,92m) und über die 60m Hürden (11,61s) blieb er am Jenenser dran, büßte dann über die 50m flach (8,37s) ein paar Punkte zu viel ein, so dass die 2:51,03min über die 800m nicht mehr ganz zu Gold reichten. Vereinskamerad Nick Lange wurde guter Vierter, während sich Lennert Rost vom ThSv Wünschendorf auf sechs einordnete. Im Vierkampf der M11 belegte Felix Herrmann vom 1.SV Gera den vierten Rang. Mit Florian Kleinert belegte ein weiterer Wünschendorfer Platz sechs.


Bei den W 8-Schülerinnen schafften es zwei Mädchen vom LAV Elstertal Bad Köstritz unter die ersten sechs. Nelly Keppler und Eleny Rohm landeten im Dreikampf auf den Plätzen fünf und sechs. Bei den Mädchen der W10 schaffte es Tara Kroll als Vierkampf-Dritte aufs Podest. Mit persönlichen Bestleistungen im Weitsprung mit 3,48m und über die 50m in 8,38s legte sie den Grundstein. Nach 13,26s über die 60m Hürden war sie im abschließenden 800m-Lauf in 2:59,46 min die Zweitschnellste und rückte noch auf Rang drei nach vorn. Einen tollen Auftritt lieferte Jovelin Manjate vom LV Gera im W 11-Vierkampf ab, wo sie als Zweite nur Anna Kallis vom TSV Bad Blankenburg den Vortritt lassen musste. Im Vorjahr war die Geraerin noch sechste geworden. Mit 11,01s über die 60m Hürden, 3,91m im Weitsprung, 8,15s im 50m-Sprint und 2:59,84min über die 800m konnte sie in allen vier Disziplinen gefallen.

Erstmals wurden im Rahmen dieser Meisterschaften Staffelwettbewerbe über die viermal eine halbe Runde ausgetragen. Bei den U 12-Schülern setzte sich der 1.SV Gera mit Laurin Ernst, Felix Herrmann, Tony Mühlau und Tom Maier in 100,70s mit großem Vorsprung vor dem LC Jena und dem LV Gera durch. Vierter wurde der LAV Elstertal Bad Köstritz. Bei den U 12-Schülerinnen holte der LV Gera mit Jovelin Manjate, Nadja Herzog, Anna-Lena Gündel, Lilly Männel hinter dem LC Jena und dem LSV Schmölln Bronze vor dem 1.SV Gera, dem TSV Zeulenroda und dem LAV Bad Köstritz. In der U10 wurde eine Mixed-Staffel gelaufen, in der der LV Gera Vierter und der LAV Elstertal Bad Köstritz Sechster wurden.

Quelle:Lohse, 28.02.15, OTZ

OTZ: Zwei Titel gehen nach Gera

Das Meisterschaftsgold bringen Charis Hoffmann und Emely Kahlert aus der Landeshauptstadt Erfurt mit nach Hause.

Erfurt. Bei den Thüringer Mehrkampf-Meisterschaften der Leichtathleten unterm Hallendach verteidigte Charis Hoffmann vom 1. SV Gera in der Altersklasse W 14 ihren Vorjahrestitel. Mit 2472 Punkten setzte sich der Schützling von Trainerin Gisela Christmann im Fünfkampf deutlich mit mehr als 100 Zählern Vorsprung vor Luise Herdegen vom LC Jena durch.
Mit drei persönlichen Bestleistungen hatte sie den Grundstein für die Goldmedaille gelegt. Über 60 m Hürden sprintete sie in 9,74 s ins Ziel. Im Hochsprung erreichte sie starke 1,52 m und war damit genau wie im Kugelstoßen mit ihren 10,47 m eine Klasse für sich. Nach 4,69 m im Weitsprung hatte Charis Hoffmann den Titel bereits in der Tasche. So fielen die mäßigen 3:04,96 min über 800 m nicht mehr ins Gewicht.


Knapp an Edelmetall vorbei schrammte Florian Spreer vom LAV Elstertal Bad Köstritz, dem im Fünfkampf der M 14 lediglich 17 Punkte zu Bronze fehlten. Nach 8,98 s über 60 m Hürden, 5,21 m im Weitsprung, 10,37 m im Kugelstoßen und 1,44 m im Hochsprung schnappte ihm der Schmöllner Otto Junghannß im 800-m-Lauf (2:21,38 min) den dritten Platz noch weg. Bei den W 15-Schülerinnen hatte Sarah Linke vom 1. SV Gera durchaus auf eine Medaille spekuliert, doch lief es nicht wie erhofft. Über 60 m Hürden stellte sie in 10,11 s noch eine Bestleistung auf. 1,52 im Hochsprung, 4,70 m im Weitsprung, 9,71 m im Kugelstoßen und 2:41,25 min über 800 m reichten für die vorjährige DM-Starterin im Siebenkampf und Heike-Drechsler-Stipendiatin am Ende mit 2508 Punkten nur zum fünften Rang. Mara Opitz vom LAV Elstertal Bad Köstritz wurde mit 2362 Zählern Achte. Bei den Jungen der M 14 ordnete sich der kürzlich vom LV Gera ans Jenaer Sportgymnasium gewechselte Domingos Manjate mit 2373 Punkten auf Platz fünf ein.


Bei den Senioren siegte Timo Krinke im Vierkampf der M 50 mit 2179 Punkten. Iris Opitz (beide LAV Elstertal Bad Köstritz) setzte sich in der W 40 mit 1807 Zählern durch. In der M 30 wurde Vereinskamerad Enrico Schumann Dritter.
Bei den parallel ausgetragenen Thüringer Winterwurf-Meisterschaften sicherte sich Emely Kahlert mit im letzten Versuch erzielten 44,38 m den U 18-Titel im Hammerwerfen. Im Hammerwerfen der U 20 landete Lara-Maria Rieger mit 34,63 m auf Platz zwei. Fabian Fischer (alle LV Gera) holte im Diskuswerfen mit 33,78 m Bronze. Sein Vereinskollege Max Buchner wurde Fünfter. Ebenfalls Rang drei eroberte Fabian Fischer mit 39,23 m im Hammerwerfen. Im Speerwerfen der U 18 durfte sich Maurice Schulze (1. SV Gera) mit 40,78 m über den dritten Platz freuen. Bei den Senioren belegte Jürgen Graupner in der M 50 mit 37,28 m Rang zwei. In W 40 wurde Susann Schmieder (beide Bad Köstritz) mit 25,41 m knapp geschlagene Zweite.

Quelle: Lohse, 21.01.15, OTZ