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Victoria über 60m Finale

In der WJU18 schrammte Sarah Linke haarscharf an einer Medaille vorbei. Im Diskuswerfen erzielte sie 36,25m, womit lediglich acht Zentimeter zu Bronze fehlten. Aber auch ohne Training in dieser Disziplin ergab sich hier eine neue Bestleistung. Im Speerwurf, ihrer Hauptdisziplin, lief es nicht wie erhofft. 38,09m bedeuteten für den Schützling aus der Jenaer Trainingsgruppe von Ex-Weltrekordlerin Petra Felke lediglich den fünften Platz. Für einen Paukenschlag sorgte der Geraer Tim Schneegaß, der seit dem 1. Januar für den Erfurter LAC startet. Über die 3000m blieb das Lauftalent als Sieger der Altersklasse MJU18 in 8:58,29min erstmals unter der Neun-Minuten- Marke. Damit deklassierte er die Konkurrenz. In der WJU 20 durfte sich Rebekka Schubert für den LC Jena startend mit 5,80m im Weitsprung über die Goldmedaille freuen. Sie riss den Sieg erst im sechsten Versuch aus dem Feuer. Bis dahin hatte sie lediglich 5,49m erreicht. Fünfte wurde Lea Raps in der WJU18 über die 400m in 63,46s. In ihrem Zeitendlauf war sie als Zweite ins Ziel gekommen. Bei den U16 Mädchen schaffte es Victoria Krause ins 60m-Finale, in dem Sie in 8,27s als Achte die Ziellinie überquerte. Im Vorlauf war sie in 8,19s noch um einiges schneller unterwegs gewesen. Noch näher am Edelmetall war Charis Hoffmann, die im Hochsprung 1,50m überquerte und damit auf Platz vier landete. Im Kugelstoßen reichten 11,02m nicht, um den Endkampf zu erreichen.

Unterm Strich stand der zehnte Rang zu Buche. Gerade bei den Sprintern sind die Leistungen hervorzuheben, da wir im Training nur eine Fläche von 13x27 Meter zur Verfügung haben und improvisieren müssen um auf größere Streckenlängen zu kommen. Außerdem mussten sich alle gegen die Starter der Sportgymnasien aus den 3 Bundesländern durchsetzen. Unter diesen Voraussetzungen ist es als Erfolg zu werten, wenn trotzdem das Finale bzw. Endkampf erreicht wurde.